Alpendöner: Birnes erster Fall. Ein Allgäu-Krimi by Willibald Spatz

By Willibald Spatz

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Frauenpolitik in Familienhand?: Neue Verhältnisse in Konkurrenz, Autonomie oder Kooperation

Gegenwärtig ist ein enormer Aufschwung der Familienpolitik zu beobachten. Die Folgen des demographischen Wandels, die Notwendigkeit des Ausbaus von Kindertagesstätten, die Forderungen nach familienfreundlichen Bildungs- und Arbeitsbedingungen sind gleichermaßen Anlass für familienpolitische Debatten und die Etablierung entsprechender Initiativen und Angebote.

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Birne lachte über die doppelte Fliege. Er hatte ein Handtuch und einen Haustrainingsanzug mitgenommen, den er gern anzog, wenn er in den Fernseher schaute – wenn er in den Fernseher schaute. Der Anzug stank noch nicht, obwohl er ihn zwei Jahre sicher nicht gewaschen hatte. Er roch schon, er stank halt nicht. Birne war allein da. Birne wollte eine tolle Frau kennenlernen. Zunächst nur reden, sich höchstens später und im Idealfall bei einem Ausgehen in eine Freundin von ihr verlieben. Die wiesen ein, sagten ihm, wie er anfangen sollte, wenn er noch nie da war, und wie er sich dann steigern sollte.

Immerhin müssen wir über Müll schon lange nicht mehr reden, wir haben den Kopf frei fürs Klima, wir können anderes anpacken. Doch das ist zu schön gedacht. Leider. Immer mehr macht sich der Schlendrian breit. Müllmänner aus der ganzen Republik klagen über verschmierte Joghurtbecherdeckel im Papiermüll, Essensreste, ja und sogar echte Tierleichen im Gelben Sack. »Wenn wir so weiter machen, fallen wir zurück in die Steinzeit der 60er- und 70erJahre«, sagt ein Sprecher der Stadtwerke München. Die Bundesregierung will jetzt handeln.

Sie auch, aber profaner als er, sie wollte Lust und Fleisch, im Prinzip hatte er dagegen auch nichts, aber es konnte nicht alles sein in einem menschlichen Leben. Sie hatte ihm eröffnet, dass sie ihn verlasse, und er war nicht wirklich überrascht. Freilich hatte es ihn vor Schmerz schier zerrissen, aber mehr, weil er sie lieber nach außen weiter besessen hätte, als dass ihm noch viel an ihr lag. Wenn sie meinte, dass sie ihn nicht mehr brauchte, konnte sie ihn sein lassen, sie hätten ein Arrangement finden kön42 nen unter demselben Dach, viel wollte er auch nicht mehr von ihr.

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